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Was ist ein Burschenverein

Die Geschichte der Burschenvereine geht weit in das 19. Jahrhundert zurück. Als sich männliche Jugendliche bis zur Verehelichung zu „wilden oder freien Burschenvereinen“ zusammenschlossen. Diese Zusammenschlüsse konnten jedoch noch nicht als Burschenvereine bezeichnet werden. Solche Vereine agierten nach festen Ritualen, die in einzelnen Fällen auch schriftlich als Satzung festgehalten wurden.


Burschenverein Marbach Der Begriff des Burschenvereins oder der Burschenschaft beschreibt im Allgemeinen zwei Arten von Zusammenschlüssen junger Männer.
Als Burschenschaft werden meist studentische Verbindungen bezeichnet. Diese Verbindungen bestehen in der Regel aus jungen männlichen Studierenden. Die meisten Verbindungen dieser Art bekennen sich zu dem Prinzip der Urburschenschaft.

Die zweite Art der Burschenschaft, meist Burschenverein genannt, beschreibt einen Zusammenschluss junger Burschen. Die Mitglieder solcher Vereine sind in der Regel ortsansässig. Als einziges einheitliches Ausschlusskriterium gilt bei allen Burschenvereinen die Hochzeit, da Burschenvereine reine Junggesellenvereine sind. Sollte ein Bursche nie heiraten und sich dennoch aus dem Vereinsleben zurückziehen, wird er als passives Mitglied bezeichnet.

Die Ziele der Burschenvereine sind die Pflege von Traditionen und Gesellschaftlichkeit sowie das Organisieren und Ausrichten von Kirmessen und Kirchweihfesten und das Veranstalten von Dorffesten. Diese Feste werden von Burschenverein zu Burschenverein sehr unterschiedlich durchgeführt und hängen sehr stark von der Ortsansässigkeit des Vereins ab. So wird in einigen Gemeinden das traditionelle Maibaumsetzen und in anderen eine Kirmes oder Kirchweihe gefeiert. Zu den überlieferten und fest verwurzelten Vereinsaufgaben gehören unter anderem auch das Aufstellen von Tannen anlässlich von Hochzeiten der „alten“ Burschen und Ehrenmitglieder sowie die Rituale zum Burschenein- und –ausstand.

Viele der ehemaligen Burschenvereine haben sich auf Grund zurückgehender Beteiligung zu Kirmesgesellschaften zusammengeschlossen. Solche Kirmesgesellschaften bestehen nicht mehr nur aus ledigen Burschen, sondern haben als aktive Mitglieder sowohl verheiratete Männer als auch Frauen.